Mindhack #3: Lerne zu schätzen, was du hast

Ich bin ein Fan von Fokussierung und dem Erreichen von persönlichen Zielen. Auch von dem Arbeitsprozess an sich, den es benötigt, um die gesetzten Ziele zu erreichen und sich selber immer weiter voran zu treiben.
Auch wenn es bedeutet, dass dies mit einer Menge Anstrengung verbunden ist und teilweise an uns zerrt.

Doch allzu oft streben wir nach Dingen, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Es sind materielle Dinge, die meist nur einem dienen – andere zu beeindrucken.

Doch werden wir dadurch glücklicher? Bringt uns das unseren eigentlichen Zielen näher?

Oftmals leider nicht – jedenfalls nicht, wenn sie nach mehr als materiellen Dingen streben.

Zudem übersehen wir leicht, was uns wirklich glücklich macht. Und ich spreche nicht davon, dass es natürlich auch schön ist, sich etwas einzigartiges zu kaufen oder eine schöne Reise zu unternehmen. Denn auch diese Dinge schätze ich ungemein. Aber sie können nicht die Momente ersetzen, die mir jeden Tag Motivation, Zufriedenheit und Antrieb schenken.

Diese Momente sind oftmals die offensichtlichen Dinge, die wir als gegeben hinnehmen und die wir leicht als selbstverständlich übersehen. Es sind Momente und Personen, die uns erden und die uns wirklich zeigen, was wir im Leben erreicht haben und das wir meist mit mehr gesegnet sind, als uns bewusst ist.

Wenn wir mal wieder überlegen, was uns alles im Leben fehlt, kann es hilfreich sein, über die folgenden Dinge nachzudenken (auch wenn nicht alle Punkte immer zutreffen mögen):

  • Wir sind gesund und können noch viel im Leben erreichen.
  • Wir haben wundervolle Kinder und/oder einen Partner, die wir lieben und durch die wir leben.
  • Wir haben die Freiheit, an unseren Zielen und Wünschen zu arbeiten und diese zu erreichen.
  • Wir können unser Leben in die Richtung lenken, die wir für uns auserkoren haben.
  • Wir leben.

Nicht immer muss es immer mehr sein, oftmals ist gerade im Wenigen das Glück zu finden.

Tue, was dich glücklich macht,
Andre