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Mindhack #20: Fokus auf die guten Momente

In unserem Alltag laufen viele Dinge automatisch ab und wir bemerken sie praktisch gar nicht mehr. Dadurch laufen wir Gefahr, unsere Tage zu verleben, ohne sie wirklich zu erleben.

Wenn das geschieht, nehmen wir die positiven und guten Momente, die uns jeden Tag widerfahren, immer weniger wahr. Sie werden zu einer Selbstverständlichkeit, die wir als gegeben hinnehmen. Leider passiert es uns dann aber zunehmend, dass wir die negativen Momenten, die Probleme und Sorgen, in den Vordergrund rücken. Diese werden von uns ganz genau wahrgenommen und haben dadurch einen enormen Einfluss auf unsere Gemütslage und mentale Verfassung.

Wir konzentrieren uns zunehmend auf die negativen Dinge

Wenn wir unsere Tage nicht mehr mit vollem Bewusstsein und Aufmerksamkeit erleben, entgleiten uns die schönen Momente. Dem gegenüber stellen wir die zunehmend die herausfordernden Ereignisse und Probleme, die uns jeden Tag widerfahren, auf ein Podest. Wir bekommen dann immer mehr das Gefühl, dass uns hauptsächlich negative Dinge passieren und immer weniger auch Gutes geschieht.

In diesem Zustand:

  • Suchen wir praktisch nach neuen Problemen
  • Leben nicht im Hier und Jetzt, sondern mehr in der Vergangenheit und der gedanklichen Zukunft
  • Neigen dazu, die Zukunft negativer zu sehen
  • Grübeln häufiger über teilweise banale Dinge
  • Haben Angst, wenn sich Neuerungen einstellen

Durch das Konzentrieren auf die negativen Aspekte, füllen wir unsere Gedanken und Emotionen ebenfalls negativ auf und ziehen uns selbst unbewusst runter.

Geistige Einstellung ändern und positive Impulse setzen

Damit wir aus dieser Falle entkommen können, müssen wir wieder lernen, unsere Tage und die darin vorkommenden Aktivitäten bewusster zu erleben. Durch diese Entschleunigung werden uns die Momente wieder bewusst und wir können eine Menge von positiven Effekten für unsere mentale Konstitution erhalten:

  • Positive Momente erkennen (das kann auch das Gespräch mit einem Bekannten, oder ein gutes Frühstück sein)
  • Sich selbst mehr Zeit und Raum geben, die Dinge auch wirklich zu erfassen
  • Negative Dinge vermeiden oder Bewältigungsstrategien erlernen
  • Resilienz aufbauen und sich aus der eigenen Komfortzone heraus bewegen

Tue, was dich glücklich macht.

Andre