Fokussierung und Reflexion zum Erreichen der eigenen Ziele - mindcombo.de
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Fokussiere dich auf deine Ziele und reflektiere so oft es geht

Damit wir unsere Ziele erreichen können, müssen wir diese erst einmal definieren. Es ist leicht, sich etwas zu wünschen, aber wenn wir dann gefragt werden, was wir wirklich wollen, kommt man schnell ins Stottern.

Es ist auch gar nicht so leicht zu sagen, was man möchte oder wohin man sich entwickeln will, wenn man sich darüber noch keine Gedanken gemacht hat. Aber was noch viel schwieriger ist – damit dann auch zu beginnen.

Oft stellen wir uns die Frage:

Was will ich im Leben erreichen?

Und finden einfach keine Antwort. Warum ist das so?

Wir müssen Dinge ausprobieren

Früher ging es mir auch oft so. Ich fragte mich immer wieder, was ich eigentlich im Leben erreichen möchte. Was mir wichtig ist. In diesem Prozess stockte ich dann immer und konnte mir selber keine Antwort geben. Immer wieder die gleichen Ergebnisse:

  • Vor lauter Grübeln, habe ich nie etwas angefangen.
  • Nach kurzer Zeit hatte ich keine Lust mehr und habe es wieder aufgegeben.
  • Die Motivation war schnell wieder verflogen.
  • Ich habe wochenlang über Listen mit Ideen gesessen und konnte mich einfach nicht entscheiden.

Es ist manchmal wirklich eine hohe Hürde, wenn man vor lauter Ideen und Zielen einfach nicht weiß, welches man nun eigentlich angehen möchte.

Und das nervt.

Doch irgendwann habe ich dann meine Mitte gefunden und mache seither einiges ein wenig anders.

Ich probiere die Dinge einfach aus. Denn wenn ich etwas nicht ausprobiere, kann ich auch nicht wissen, ob es etwas für mich ist. Und deshalb komme ich viel schneller von einer Idee in die Umsetzung und wenn ich dann unzufrieden bin oder merke, dass es nicht das Richtige ist, dann richte ich mich auch schnell wieder neu aus.

Doch das verlangt nach noch mehr Anpassung und vor allem Reduktion.

Fokussiere dich auf einige wenige Dinge

Ich erwähnte bereits, dass ich dann oft eine große Anzahl von Ideen und Zielen hatte, die ich alle gerne angehen wollte. Und das tat ich dann auch. Teilweise 5, 6 oder 7 verschiedene Projekte zugleich und am Besten alle auch noch gleich wichtig.

Das geht nicht gut. Man macht sich dadurch einen unheimlichen Druck und kann in den einzelnen Projekten nur begrenzt qualitativ gute Ergebnisse erzielen. Man gibt den einzelnen Projekten ja auch nicht die Zeit, welche sie eigentlich benötigen würden.

Ergo ist man auch schneller wieder frustriert und erreicht noch weniger Ziele. Frustration, Stress und dazu auch noch Müdigkeit – das kann nur schiefgehen.

Daher – maximal 2 bis 3 Projekte zugleich. Alle anderen werden notiert und für später aufbewahrt.

Persönlich habe ich mich auf 2 Projekte reduziert. So kann ich ab und zu wechseln und jedem Projekt die Aufmerksamkeit schenken, die es bedarf.

Reflexion – jede Woche

Damit ich mich auch nicht verirre und stetig auf meine Ziele zu arbeite, habe ich diese notiert und mir jede Woche Teilziele gesetzt. Diese arbeite ich dann ab und freue mich auch auf die Zwischenetappen und erreichten Erfolge. Das motiviert mich ungemein und ich komme viel schneller zu Erfolgen, die mich immer weiter voran treiben.

Mein Tipp: Notiere deine Ziele so exakt wie möglich und setze dir Teilziele. Dabei reduziere dich auf 2 -3 Projekte (Ziele), welche du bearbeitest und schließe diese ab, bevor du dich an die nächsten Ziele wagst.